Wasserstrahlschnitt erklärt: Präzision ohne Hitze

· 1 Min. Lesezeit

Intarsie aus Naturstein

Für Sonderzuschnitte, Ausschnitte und filigrane Konturen setzen wir in unserer Werkstatt in Rastatt auf Wasserstrahltechnik. Dabei wird ein gebündelter Wasserstrahl mit sehr hohem Druck – laut Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) bis zu 6.000 bar – durch eine feine Düse auf das Material geleitet. Bei Bedarf wird dem Wasser ein Abrasivmedium wie Granatsand beigemischt, um die Schnittleistung bei hartem Material wie Granit zu erhöhen. Eine CNC-Steuerung führt dabei die Kontur.

Der entscheidende Vorteil gegenüber thermischen oder rein mechanischen Schnittverfahren: Der Wasserstrahl schneidet kalt. Es entsteht keine Randzonenaufhärtung durch Hitzeeinwirkung, und die sehr schmale Schnittfuge – je nach Angabe des Maschinenherstellers im Bereich von 0,1 bis 1,3 Millimetern – verhindert, dass spröde Materialien wie Granit an der Schnittkante ausbrechen.

Das macht die Technik ideal für Küchenausschnitte für Spüle und Kochfeld, für passgenaue Rundungen und Radien, aber auch für aufwändigere Intarsien, Logos oder dekorative Bordüren – Konturen, die mit einer klassischen Steinsäge kaum oder nur mit deutlich mehr Nacharbeit umsetzbar wären.

Zu Kosten- oder Geschwindigkeitsunterschieden gegenüber dem klassischen Sägeschnitt gibt es keine belastbaren, unabhängigen Vergleichszahlen – das hängt zu stark vom Einzelfall ab. Was wir sagen können: Für Ihr konkretes Projekt erstellen wir nach dem Aufmaß ein individuelles Angebot.

Passend dazu: unsere Leistung Küchenarbeitsplatten aus Granit.

Weitere Ratgeber-Artikel

📞 Anrufen